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Siberia: The Melting Permafrost | ARTE Documentary
Mein (Adventi Artemis Hoppel) Geschenk für Benji: Vegetarische Tiere retten die Welt, nicht Ingenieure. Ein Geophysiker aus Berkeley entdeckt die sibirische Permafrostproblematik und rekonstruiert die Steppe, wie sie im Pleistozän war - sein im Ansatz schon begonnener Plan: zahllose vegetarische Tiere genießen dort den Wiesensommer und graben im Winter die Schneedecke auf - so kommt kalte Luft unter die isolierend wirkende Schneeschicht und verlangsamt das Auftauen der Böden.

WATCH - 'Extinction Rebellion and the Battle of the Century'- https://www.youtube.com/watch?v=zbPIyhnBbgwRussian geophysicist Sergei Zimov together with his ...
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  •  Adventi: 
     
    Wir haben dazu jetzt noch einen Vortrag des Betreibers (junior) gefunden bei YouTube und einen guten Wikipedia Artikel (english) https://en.wikipedia.org/wiki/Pleistocene_Park
    Im Wesentlichen genau zu unserer Kritik: Die Verschlammungstheorie (siehe oben) wird von den Betreibern abgelehnt, sie gehen davon aus, dass die Tiere durch ÜBERJAGEN aus der Region vertrieben wurden (durch eine negative Spirale, dass das Gebiet durch die verringerte Anzahl von Tieren zuwuchs und sie dadurch weniger Grasfutter fanden). Auch die Möglichkeit, dass die Region sich aufgrund der harten und langen Winter für die dort vorhandenen Tiere einfach nicht bewährt hat, besteht - aber dieser steuert das Park-Management glücklicherweise entgegen. Den Wildpferden wird so zum Beispiel zusätzliches Futter angeboten (da sie mit Maul und Hufen ja schlechter Schnee aufgraben können als wir, die Kaninchen mit unseren spitzen Krallen und der unglaublichen Energie kleiner Wildtiere!) - so konnten und können die Wildpferde dort die eisigen Winter überstehen und am Rand der kalten Jahreszeit beim Schneezerklopfen helfen. Das Projekt ist jetzt zudem noch ausgeweitet worden , wie es uns gleich vernünftig vorkam - zu einer nicht komplett monokulturellen Steppe. Tundra und kleine Waldgebiete werden jetzt nicht mehr vom Parkmanagement umgebaut, sondern von den vierbeinigen Bewohnerinnen des Parks so abgenagt und geschubbert, dass sie sich harmonisch deren Bedürfnissen anpassen. Das kommt sicher auch den Wildpferden entgegen! Es sind auch extra Tiere in den Pleistocene Park eingegliedert worden, die an Waldrändern und in der Tundra leben und von dort aus die Versteppung vorantreiben. Leider ist der Pleistocene Park noch sehr klein. Aber das Projekt entwickelt sich aus unserer Sicht sehr gut und ist sicher nachahmenswert.
     
     21.03.2021 
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  •  Adventi: 
     
    Kommentar von Adventi: Schon eine tolle Sache, die Bilder der vergnügten Wildpferde machen glücklich und wir hoffen, dass ein richtiges Paradies daraus wird! Zwar hat das Noah'sche Projekt ein paar unglückliche Nebeneffekte wie Abholzen von Wald für mehr Wiesenfläche und Eingriffe in das geschützte Gebiet der Wrangelinsel, und wird vielleicht kaum eine merkliche Wirkung für das Klima haben: die Anzahl bzw. Dichte von Tieren, die ein Grasboden aushält, der sich ohne Weidenmanagement rekonstruiert, wird vermutlich überschätzt - Tiere reißen auch an den Wurzeln herum oder fressen die Grasnarbe mit - Pferdehalter wissen, wie schnell aus einer Wiese eine Matschgrube wird. Aber die Tiere können wenigstens frei leben (die Karibus wurden aus einer Schlachttier-Herde freigekauft) und den Menschen den Weg zeigen - auch, wie sie selbst der Belastung der Böden aus dem Weg gehen und sich so verteilen, dass ihre neue Lebensgrundlage erhalten bleibt. Deshalb meint der Initiator ja auch, der Pleistozän-Park sollte Vorbild sein für die Bildung von Regionen, in denen keine Menschen, sondern nur Tiere leben. Wir hoffen, dass sich auch Hasen wieder dort ansiedeln - wobei ich als originales, wildfarbenes Wildkaninchen nicht weiß, welche Farbe ich als Häsin im Pleistozän-Park vorgezogen hätte - weiß oder rotbraun? (Oder grün ?) Scherz beiseite: Vielleicht sollte Zimov nochmal darüber nachdenken, ob es nicht besser ist, den Wald streifenweise stehen zu lassen - als Alternative zum Herdenschutz, zum Schutz vor Wind, als Schneedach und Orientierungshilfe, wo sich im Winter leckere Wurzeln finden - sowie als Muldenreservoir für uns muntere Langohren. Niemand zeigt anderen Tieren besser, wo es im Winter Futter gibt, als ein scharrendes Häschen ! (Ich würde als Artemis Hoppel ja auch Kaninchen für den Pleistozän-Park organisieren, aber die zugefrorenen Böden machen die Gegend für uns leider definitiv unbewohnbar).
     
     21.03.2021 
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