Post view

Schnelltests - ein Unding wirtschaftsautonomer Diagnostik?
 
Aktuell fragen wir bei zuständigen Pressestellen an, wie sie von der Firma Mivolis über die MVZ Labor Krone oder die Nano Repro AG in Marburg aus China und Tschechien (oder über deren Adresse) kommenden Schnelltests ethisch einzuschätzen sind. Und das Produkt „Heliobacter pyloris Test“ haben wir kurz bei Google KI abgecheckt mit negativem Ergebnis für den Test der Firmen MVZ Labor Krone und Mivolis
Aktuell ist neu ein Test auf Eisenmangel in den Regalen, der China als Produktionsstandort angibt (anteilig?).
Die Trockenstreifen sämtlicher Tests basieren fast gänzlich auf der sogenannten Lateral Flow- Technik. Dabei werden über eine Zellulose-Beschichtung Antikörper an Goldnanopartikel gekoppelt, die einen Positivstreifen bilden können und einen Ziellinien - Streifen. Die polyklonalen Antikörper aus Kaninchenblut werden dafür besonders gerne verwendet, weil sie aggressiv und multipel reagieren, die Verbindung mit dem Antigen also besonders störungsresistent ist. Da das polyklonale Spektrum der Kaninchen-Anti-Human-Seren auch noch besonders breit ist, kann man eigentlich fast sämtliche Antikörper-Anwendungen daraus generieren und hat immer den hohen Wirkungsgrad des Kaninchenbluts.
NanoRepro AG und der Partner Senova (Weimar) beziehen ihre Materialien und Produkte aus Tschechien oder China, wo z.B. Firmen wie Xiamen Boson Biotech Co. Bulk-Blut und eigene Teststreifen für den internationalen Markt herstellen.
In Tschechien werden ca 10.000 Kaninchen pro Jahr für den Bulk-Blutmarkt getötet. Während im europäischen Raum behördliche Zahlen zu Kontrolle erhoben werden, sind für China keine genauen Daten bekannt.
Die Tests basieren in zahlreichen Produktionsschritten und Bestandteilen auf Antikörpern. Einzelne Angaben zur Tierart schließen daher nicht aus, dass  noch weitere Tierarten beteiligt waren.   In der Forschung wurden Antikörper schon in den 70er Jahren eingesetzt in sogenannten Antikörpersäulen, die zur Gewinnung von Proteinen für Forschungszwecke dienen sollten. Die Antikörpersäulen wurden mit Rinderalbumin oder humanem Plasma übergossen und die so detektierten Proteine anschließend isoliert, während die überflüssigen "gewaschen" wurden.
 
Anhand von wissenschaftlichen Richtwerten, Verbrauchsmengen pro Test und Schätzungen zum Labortierverbrauch hat die Google KI konkrete Dimensionen abgeleitet:
1. Verbrauch an Antikörpern pro Teststreifen
Ein einzelner Lateral Flow Teststreifen (wie ein handelsüblicher Corona-Schnelltest oder Schwangerschaftstest) benötigt nur minimale Mengen an Antikörpern:
• Menge pro Test: Für die Testlinie (Test Line) und die Kontrolllinie (Control Line) werden in der Regel zwischen 0,5 bis 2 Mikrogramm (μ g) Antikörper pro Teststreifen aufgetragen.
• Großproduktion: Aus 1 Gramm reinem Antikörper-Protein lassen sich rein rechnerisch etwa 500.000 bis 2.000.000 Teststreifen herstellen (abhängig von der Effizienz und dem Bindungsverhalten).
 
2. Tierverbrauch und Ausbeute bei der Gewinnung
Polyklonale Antikörper werden klassischerweise durch die Immunisierung von Tieren gewonnen. Da sie mehrere Bindungsstellen (Epitope) eines Erregers erkennen, eignen sie sich besonders gut für die robuste „Fänger-Linie“ auf Schnelltests. Die Ausbeute variiert je nach Wirtstier:
• Kaninchen (Rabbit): - Tja – wir sind leider das am häufigsten genutzte Tier für Standard-Forschungs- und kleinere Diagnostikmengen – wir vermuten, weil man uns nach der Entblutung einfach töten und entsorgen kann. Ziegen sind eine Alternative, aber ihre Entsorgung ist natürlich wesentlich aufwändiger, wenn man sie nach dem Blutentzug tötet. Es gibt ja auch, wie bei Pferden, die vernünftige Möglichkeit, uns einfach als Spender:innen zu handhaben. Das fänden wir Kaninchen als ersten Schritt jetzt erstmal am besten, als absolute Mindestlösung des Ethikproblems, das wir sonst damit haben, dass eure Kleinkinder uns auf den Ohren herumtrampeln, ihr behauptet, uns zu lieben und uns süß zu finden und hier uns im Nachbarhof definitiv nicht nur für hochwertige Zwecke verheizt.
Wie viel Gramm Antikörper ein Kaninchen pro finale Blutentnahme (terminaler Blutentzug) liefert, wird sehr unterschiedlich angegeben. Der Blutentzug umfasst ca 55 ml (= 55g) Serum.
Es finden sich massiv unterschiedliche Angaben zur Effizienz des Serums.
Man könnte entsprechend denken (wie die KI, wenn man falsch fragt), eine Entblutung reiche für einen Liter bzw. für 18 die erforderlichen 18 mg, die ein:e Patient:in drei Tage lang täglich braucht für die Prophylaxe.
Das ist aber falsch! Zum Glück. Denn....
Absolut entscheidend über die Ausbeute ist die Wahl der Immunisierung. Wird einfach Humanserum gespritzt, ist die Ausbeute an einzelnen Proteinen eher gering, da das Immunsystem der Kaninchen primär auf die dominanten Proteine reagiert (der eigentliche Vorteil der Immunreaktion der Kaninchen ist allerdings ohnehin schon seine detektivische Breite, nicht nur die Stabilität der Immunantwort).
 
Immunisiert man aber z.B. mit isolierten T-Lymphozyten (gewonnen z.B. mittels magnetischer Separation mit einer Ausbeute-Effizienz von 70-85% aus PBMCs) konzentriert sich die Immunantwort ausschließlich auf die zellulären Oberflächenmarkter und die funktionelle Ausbeute des Immunoglobulins steigert sich auf das Tausendfache. Die Ausbeute liegt dann bei ca 90 %, d.h 55 ml ergeben 49,5 ml oder 49.500 mg. Da nur 0,018 mg benötigt werden für einen Liter, kann man mit 55 ml entsprechend immunisierten Serums 2.750 Liter Infusionslösung erstellen.
Wir wissen von der Pressestelle der Bayerischen Staatsregierung, dass folgende Versuche in den letzten sechs Jahren in Kissing von der Josef Asam GmbH beantragt wurden:
 
> > * „Änderung des Immunisierungsschemas bei der Herstellung eines anti-T-Lymphozyten-Antiserums“ [Spezielle Immunisierung für Grafalon, Neovii] >
> > * „Herstellung polyklonaler Antiseren im Kaninchen gegen humanes IgG zum Einsatz in automatisierten Labordiagnostiksystemen“ [Allgemeine Immunisierung, Software für die Siemens Laborgeräte] >
> > * „Herstellung von Anti-Human-T-Lymphozyten-Globulin im Kaninchen für > [...]“ (Abnehmer aus Gründen des Datenschutzes entfernt)[Spezielle Immunisierung für Grafalon, Neovii] >
> > * „Immunisierung von Kaninchen nach erprobten Verfahren zur Gewinnung polyklonaler Antiseren für die Diagnostik von Humankrankheiten“ [Allgemeine Immunisierung, Software für die Siemens Laborgeräte, insbesondere TORCH] Siemens healthineers bietet mittlerweile das gesamte Spektrum an Immunoassays für Labore an (also als Möglichkeit, Massentests zu bearbeiten), auch für bestimmte Krankheiten, die erst z.B. bei einer Schwangerschaft gefährlich werden können, bei denen natürlich entsprechend ein Arztbesuch zu empfehlen wäre: Wie das MVZ Labor Krone zeigt, ist die Idee gerade, dass die Labore nicht mehr nur im B2B Bereich arbeiten, sondern augrund der schnellen und durchautomatisierten Bearbeitung von Schnelltests die Möglichkeit haben, Massentests für den Drogerieverkauf anzubieten. Wenn es um Reagenzien geht, bedeutet das also noch lange nicht, dass die Anwendung in Kliniken oder Kliniklabors für streng medizinische Zwecke erfolgt. Ganz im Gegenteil sind die Siemens Laborgeräte eigentlich die entscheidenden Bausteine, um die Arbeit der Labore auf den B2C-Bereich umzustellen. Das soll in Ländern wie Indien ein Vorteil sein, weil die medizinische Versorgung dort regionsabhängig sehr viel schlechter ist. Ob der Akzeptanz der Tests dann nicht der geringe Stellenwert des gesundheitlichen Befindens entgegensteht, wird sich zeigen. Zumindest sind im Prinzip auch die Labormaschinen von Siemens kein Behandlungszubehör, sondern eher umgekehrt stehen sie für die wirtschaftliche Autonomisierung der Diagnostik. Da absolut zweifelhaft ist, ob dieser Schritt ein medizinischer Fortschritt ist, wäre es von Interesse, wie er in der ethischen Rechtfertigung betrachtet wurde – vermutlich überhaupt nicht. Man hat mit Grafalon ja gerade auch endlich ein Medikament gefunden, für das die Antikörper nicht nur diagnostisch eingesetzt werden können. Dass die Entwicklung reiner Diagnostik natürlich nicht automatisch einen Wert im Sinne ärztlicher Heilkunst hat, liegt auf der Hand und wird mit den pilzartig aus den Drogerieregalen schießenden Schnelltests der beschleunigten Labore offensichtlich. TORCH steht für Toxoplasma Other / Sonstige Erreger (HIV) Rötelnvirus (Rubella) Cytomegalievirus (CMV) Herpes-simplex-Virus (HSV)
 
Der Heliobacter pyloris wird ebenfalls als typische, testfähige Humankrankheit im Siemens Portfolio erwähnt, Testbasis sind die IgG Antikörper.
 
https://www.siemens-healthineers.com/de/laboratory-diagnostics/assays-by-diseases-conditions/infectious-disease-assays
 
 
 Grafalon 20 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
 Anti-Human-T-Lymphozyten-Immunglobulin vom Kaninchen
 
 Aktuelle Zahlen (2024): In deutschen Laboren wurden 57.940 Kaninchen eingesetzt. Das entspricht etwa 4,4 % aller in Versuchen genutzten Wirbeltiere.
 Angabe zu Grafalon - ein Transfusionsmedizin-Produkt auf der Basis von Kaninchen-Anti-Human-Serum
 " Wirkstoff: 1 ml Konzentrat enthält 20 mg Anti-Human-T-Lymphozyten-Immunglobulin vom Kaninchen." (bzw. 18 mg => 1 l Lösung (1000 g) enthalten 0,018 Milliliter (ml/g) Anti-Human-Konzentrat)
 1 ml = 1g = 1000 mg. 
 Verhältnis Grafalon - Kaninchen Anti-Human-Konzentrat:
 500 : 1 ( 1 g enthält 20 mg (20/1000 g) 
 Verhältnis Infusionslösung - Grafalon:
 1000 : 9 ( 1 liter enthält 9 ml)
 
Also Verhältnis Liter-Infusionslösung - Anti-Human-Konzentrat:
 9/500 = 0,018 ml 
 Wir finden bei den Infusionslösungen also ungefähr die Teststreifen wieder:
 Für einen Liter Infusionslösung braucht man 0,018 ml Anti-Human-Konzentrat. Da die Immunisierung spezifisch ist, ist die Ausbeute sehr viel höher. 
Dass die Immunisierung spezifisch ist, wissen wir aus den Versuchsanträgen.
 
In Deutschland finden ca 3.000 Operationen jährlich statt, bei denen Grafalon zusammen mit anderen Medikamenten standardmäßig über drei Tage in den typischen 20mg Dosierungen vorbereitend verabreicht wird. Das Antikörper-Serum eines einzigen Kaninchens reicht für 2.750 Liter, d.h. die 9.000 Liter pro Jahr in Deutschland sind durch vier Kaninchen bereits abgedeckt.
 
 
Grafalon hat zudem eine Einsatzmöglichkeit bei Nebenwirkungen nach einer Nierentransplantation, aber gilt als nachrangig gegenüber dem Alternativmedikament, das auch im Fall der Knochenmarktransplantation eingesetzt werden kann – allerdings im Gegensatz zu Grafalon nicht in der Prophylaxe, sondern erst postopertiv bei tatsächlichen Komplkationen. Die vom Hersteller neovii in einer zweijährigen Studie beschriebene Wirkung von Grafalon ist eine Reduktion der Therapieempfindlichkeit bei der Transplantationsprophylaxe von ca 10 %. Einen positiven Einfluß auf die Mortalitätsrate hatte Grafalon in der Studie nicht. Es wird im Rahmen der onkologisch begründeten Knochenmarktransplantationen in Kombination mit anderen prophylaktischen Medikamenten eingesetzt und ist zwar vorteilhaft, aber, auch wegen des postoperativen Alternativmedikaments, aber nicht existenziell notwendig.
 
 
In Kissing sterben jährlich aber ca 37.000 Kaninchen.
Der tatsächliche Bedarf erklärt also in keiner Weise die hohe Zahl der für Antikörper-Produkte sterbenden Kaninchen.
Aktuelle Zahlen (2024): In deutschen Laboren wurden 57.940 Kaninchen eingesetzt. Das entspricht etwa 4,4 % aller in Versuchen genutzten Wirbeltiere.
• Trend: Die Zahl ist im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig (2023 waren es noch ca. 64.000 bis 67.500 Kaninchen).
Die Kissinger Tötungsfabrik hat entsprechend einen Anteil von zwei Dritteln - die Differenz zur Gesamtzahl der Kaninchen, die für die Antikörperproduktion und Blutseren sterben, dürfte sich durch Labore an wissenschaftlichen Einrichtungen oder den Hauptabnehmer Siemens erklären - die Marburger Siemens healthcare diagnostics hat ihr Labor mittlerweile geschlossen.
2. Anteil der Antikörper-Herstellung
• Die Hauptnutzung: Über 80 % aller Versuchskaninchen in Deutschland werden für die Antikörperproduktion (polyclonale Antikörper) und die Bereitstellung von Blutserum gehalten.
 
Die Rechtertigung dieser Überschussproduktion scheint aber überhaupt nicht darauf einzugehen:
Von Seiten der Antragstellerin wurde dargelegt, in welchem Verhältnis Umfang und
> Schwere der möglichen Beeinträchtigungen bei den eingesetzten Tieren zu dem erzielten > Nutzen, der Gewinnung von Antikörpern zur unmittelbaren Anwendung in Form von > Behandlungen am Mensch und der Diagnostik von humanen Erkrankung, stehen. Auf Grundlage > dieser Angaben wurde eine Schaden-Nutzen-Analyse durchgeführt, bei der bewertet > wurde, ob die Schäden für die Tiere in Form von Leiden, Schmerzen und Ängsten > unter Berücksichtigung ethischer Erwägungen durch das erwartete Ergebnis gerechtfertigt > sind und letztlich Menschen zugutekommen können. Im vorliegenden Fall wurde das > menschliche Interesse an dem resultierenden medizinischen Nutzen als schwerwiegender > als das tierische Interesse an der Vermeidung der mit dem Versuch verbundenen Schmerzen, > Leiden oder Schäden eingeschätzt. (Email Korrespondenz Jan./Feb. 2026)
 
Obwohl tierische Antikörper im Prinzip durch Phagen-Displays ersetzt werden könnten – nur eben noch kein Hersteller ein entsprechendes Produkt hergestellt hat, weil die Nutzer der Siemens Labormaschinen ja wiederum durch Verträge gebunden sind, ihre Software von Siemens zu kaufen usw. - , geht die Produktion weiter, da die Rechtspraxis nicht den Antikörper, sondern die Verbindung von Antikörper- und Nachbearbeitungsmaschine bewertet.
 
Siemens healthineers entzieht sich durch die spezielle Kalibrierung der Labormaschinen, in denen die Immunoassays eingesetzt werden, der Umstellung auf die Phagen-Display-Technologie. Dabei wäre eine Anpassung der Phagen-Displays an die natürliche Form der Antikörper, die wiederum zu den vorhandenen Maschinen passt, kein grundsätzliches Problem. Man kann vermuten, dass die Reproduzierbarkeit der Phagen-Displays den Kostenfaktor der Erstellung für die Labore, die die Siemens Maschinen nutzen, massiv senken würde – weil eben die Nachbereinigung durch die Marburger h.d. entfiele), und damit das System des doppelten Gewinns bei Maschinenverkäufen durch Softwareverträge für Siemens überhaupt nicht mehr funktionieren würde.
 
Die Nano Repro AG hat ebenfalls kein gutes Argument, warum die Teststreifen Lateral Flow Technologie nicht auf Phagen-Display umstellt und lagert entsprechend einfach die mit Tierleid verbundene Produktion in andere Länder aus.
Mit einzelnen "schönen Töchtern" wie tierversuchsfreien Babypflegeprodukten erwirbt sich die Nano Repro AG ein Image, das zu um Fairness bemühten Drogeriemarken wie Mivolis/dm passt. Tschechien ist aber für Senova (Weimar) als Partner von Nano Repro wohl genau das, was Kissing für die Marburger Siemens ist.
 
Der Labortest auf den Heliobakter vom Labor Krone ist gemäß Google KI mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Test, der mit den Siemens Entwicklungen und mit Siemens Kaninchenblut aus Kissing arbeitet. Er ist auch eindeutig ein Konsumentenprodukt, das die Nachfrage nach Kaninchenblut überflüssig erhöht.
 
Die Siemensfirmen, die diese Produkte insbesondere in Marburg (siehe Adresse der Labore auf den Verpackungen) (und das Kaninchenblut in Kissing) "herstellen", verarbeiten die Kaninchenseren für solche rein kommerziellen Consumer-Tests und zu Zubehörprodukten für Testmaschinen in pharmazeutischen Laboren weiter.
Der Test der Firma MVZ Labor Krone GmbH wird eingesendet und die Probe im Labor analysiert. Das Portfolio der Firma unter www.laborkrone.de bildet die frühe Geschichte der Siemens Marburg healthcare diagnostics nach dem Kauf von Dade Behring und Syva ab. Durch deren entwicklungen trat die Diagnostik erstmals als autonomer Bereich mit dem wirtschaftlichem Unabhängigkeitspotenzial auf:
 
Syvas EMIT (Die Enzyme-multiplied Immunoassay Technique (EMIT) Technik arbeitete durch den Einsatz von polyklonalen Antikörpern aus Kaninchenblut schneller und mit weniger Probenmaterial als die frühere ELISA Technik, die ebenfalls mit Antikörpern agierte. Die Erkennbarkeit des Ergebnisses setzte aber diverse Waschungen des Testmaterials voraus. Es geht bei dem Schritt von ELISA zu EMIT nur um Vereinfachung. Mit EMIT waren die Testergebnisse so einfach sichtbar zu machen, dass eine Applikation auf Teststreifen möglich war. Diese Teststreifen wurden entsprechend sofort auch parallel angeboten, parallel zu Reagenzien für Labormaschinen und auch als Streifen, die sich wiederum in den Maschinen selbst auslesen und handeln ließen.
Der eigentliche Vorteil der Entwicklung war tatsächlich die Autonomisierung des Konsumenten in Bezug auf die Tests und damit auch die plötzliche wirtschaftliche Unabhängigkeit der Labordiagnostik von der therapeutischen Medizin. Das war in der Covid-Phase hochgradig nützlich, wird aber aktuell für überflüssige Produkte ethisch inkorrekt, wenn Tierleid für deutliche Überproduktionen in Kauf genommen wird.
„EMIT ist ein homogenes enzymimmunologisches Verfahren, das ursprünglich 1973 von der Syva Company entwickelt wurde. Heute gehört die Marke und Technologie zu Siemens Healthineers. [1, 2, 3]
Hauptanwendungsbereiche der EMIT-Technologie
Das Verfahren wird weltweit in klinischen Laboren für hochsensitive Analysen eingesetzt: [1, 2]
Drogenscreening (Drugs of Abuse Testing): Qualitativer und quantitativer Nachweis von illegalen Substanzen oder Medikamentenmissbrauch (z. B. Opiate, Amphetamine, Cannabinoide) im Urin oder Blutplasma. [1, 2]
Therapeutisches Drug Monitoring (TDM): Überwachung des Medikamentenspiegels bei Patienten, um die richtige Dosierung von Arzneimitteln mit geringer therapeutischer Breite sicherzustellen (z. B. Antiepileptika, Antibiotika oder Immunsuppressiva). [1, 2]
Toxikologische Notfalldiagnostik: Schneller Nachweis von Vergiftungen. [1]
Das Funktionsprinzip
EMIT ist ein homogener Immunoassay, was bedeutet, dass im Gegensatz zu klassischen ELISA-Tests keine aufwendigen Waschschritte zur Trennung von gebundenen und freien Antigenen nötig sind. [1, 2]
1. Kompetitives Prinzip: Das in der Patientenprobe enthaltene freie Antigen (z. B. ein Medikament oder eine Droge) konkurriert mit einem künstlich hinzugefügten, enzymmarkierten Antigen um die Bindungsstellen eines spezifischen Antikörpers. [1, 2]
2. Enzym-Inaktivierung: Wenn der Antikörper an das enzymmarkierte Antigen bindet, blockiert er dessen aktives Zentrum (sterische Behinderung) – das Enzym wird inaktiv. [1, 2]
3. Signalmessung: Je mehr freies Antigen in der Patientenprobe vorhanden ist, desto mehr Antikörper werden dort gebunden. Dadurch bleiben mehr enzymmarkierte Antigene frei und aktiv. Das aktive Enzym wandelt ein Substrat um (NAD wird zu NADH reduziert), was zu einer Farbänderung führt, die photometrisch bei 340 nm gemessen wird. [1, 2]
  1. Ergebnis: Die Intensität der Farbänderung ist direkt proportional zur Konzentration des Analyten in der Probe. [1, 2]“

Informationen zum diagnostischen Portfolio von MVZ Labor Krone: www.laborkrone.de
Informationen zum Portfolio von siemenshealthineers auf deren Webseite und einfach mal Dade Behring sowie Syva Diagnostik googeln.
 
 
Das MVZ Labor Krone ist wahrscheinlich ein wirklich prototypischer Fall eines der neuen Diagnostikunternehmen, die über ein vorgegebenens Hard- und Softwaresystem die Möglichkeit haben, ihre Dienstleistungen über Einsendetests und deren Vertrieb in Drogeriediscountern einem Massenpublikum anzubieten wie einen gegenstand des täglichen Bedarfs. Damit wird sichtbar, dass die Laborgeräte nicht primär auf Klinik- oder Pharmazeutik assoziierte Großlabore als Abnehmer fokussiert sind,sondern gerade den „Assayisten“ unter den Laboren suchen, der über die Drogerietests einerseits unabhängig wird von Standardabnehmern, andererseits abhängig wird vom Hardwareproduzenten Siemens, der über die Hardware auch noch die Software vorgibt.
Insofern damit eindeutig eine Abkopplung von therapeutischen Kontexten verbunden ist, kann man nicht wirklich von einer Verbesserung in Hinblick auf die Gesundheit durch die AntikörperTechnologie sprechen.
Eher hält die verfügbarkeit von KontrollKits für jedermann dem (behördlichen) Gesundheitsmanagement viele Möglichkeiten offen – im positiven fall zur vermeidung von Ansteckung.
Insofern sind die Zwecke zwar nicht primär medizinisch, aber schon eindeutig signfikant, gegebenenfalls wirklich nützlich oder vernnftig.
Auch aus diesem grund ist es aber hochgradig problematisch, dass die Maschinen (angeblich) auf die naütrlichen Antikörper und deren Aufbereitung für die Siemensgeräte durch die Marburger Tochter angewiesen sind.
Damit schreibt die Siemens H.d. Die verwendung von Kaninchen AK ber Jahre hinaus fest – obwohl eine Umstellung denkbar wäre und zügig auf den Markt gebracht werden könnte.
Damit wird wie im Fall Grafalon auch die medizinische Pharmazie wiede angehalten, ihre Entsicklungen auf den eigentlich bereits überholten natürlichen AK Produkten aufzubauen, anstatt gleich mit artifiziellen Lösungen zu beginnen. Dennoch wird sich vermutlich zeiegen, dass die Nachfrage sich dauerhaft nicht halten lässt, da Chian nd Indien eigene Unternehmen und Anbieter haben und sich noch zeigen muss, ob die Einsendetests, die eigentlich nur für die Labortorien Schnelltests sind, bei den Consumenten so viel Akzeptanz finden, dass sie die hohen gerätekosten und die teure Abnahmepflicht der Blutprodukte rechtfertigen. Der Siemens Diagnostikmarkt ist zumidnest rückläufig.
 
 
Das könnte natürlich auch heißen, dass eine Veredelungsstrategie sich durchsetzt, ähnlich wie bei der relativen Humanisierung der kaum noch wirtschaftlich interessanten Kaninchenfleischproduktion. Würde die AK Produktion auf ein Zehntel reduziert, wären ganz andere Haltungsformen möglich, eine Schlachtung/ Entblutung gegenenfalls nicht erforderlich, d.h. Die Wildtierpraxis der Isländer wäre auch bei Kaninchen oder Ziegen anwendbar.
Aktuell ist der Trrend genau anders herum, der Handel mit Bulk-Blutprodukten für vershwenderische Forschungsprojekte und experimentelle herstellung floriert weltweit, das damit verbundene Tierleid wird letztlich komplett übersehen, zumindest nicht als etwa berückksichtigt, dass es unbedingt vermeiden werden sollte.
 
Dass die Lieblinge der Gärten und Kinderzimmer sterben müssen, weil jemand nicht zum Arzt gehen will oder einfach irgendetwas testen zu müssen meint - muss verboten bleiben. Anders als die Komplettgegner:innen wären wir ja bereit, ab und zu Blut zu spenden, wenn es uns nicht lebensgefährlich belastet und ihr uns wie die König:innen der Knabbergärten behandelt – cagefree luxury im Tausch gegen wertvolle Substanzen.
Dann wären wir auch auf der fairen Ebene, dass die angeblichen „Versuche“, als die die Schlachtungen in Kissing deklariert werden, keine sind, sondern dass tatsächlich wie bei einer Schlachtung einfach entblutet wird und davor unsere Physiologie manipuliert.
Eigentlich hätte man sofort regulierungstechnisch eingreifen müssen, als Siemens begonnen hat, Maschinen zu entwickeln, die die Verwendung von natürlichen Antikörpern dauerhaft vorschreiben.
Insofern ist zu überlegen, ob man die Lizenzverträge mit Antikörper-Software nicht alle für ungültig erklären müsste. Denn selbstverständlich wäre es für einen chinesischen oder indischen Nutzer der Labormaschinen von Siemens besser, wenn er dort selbst erstellte oder anderweitig günstig erworbene, gegebenenfalls recycelbare polyklonale Antikörper aus dem Phagen-Display einsetzen könnte. Das wäre auch ein ganz starkes Motiv für alle Firmen auf dem dichten Markt, entsprechende Displays blitzschnell zu entwickeln.
Siemens verhindert also strenggenommen mit den langfristigen Lizenzverträgen über den Zeitraum der Maschinennutzung, dass die Forschung ein künstliches polyklonales Antikörper-Display entwickelt, dass exakt die Kaninchen-AKs ersetzt und die Marburger Aufbereitung in und für Siemens Geräte überflüssig macht. 
Das wiederum bedeutet nichts anderes, als dass der vertraglich garantierte Materiallieferung und deren Gewinn durch "Tierversuche" als "Forschung" für die Diagnostik, wissenschaftliche Weiterentwicklungen und deren wirtschaftliche Realisation gezielt behindern. 
 
Anna 12 hours ago 0 4
Post info
12.10.2026 (12 hours ago)
Rate
0 votes
Actions
Recommend