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Die Qual der Wahl (unpolitischer Miriblogsgesang zum Kaninchenleben)

laughing Hallo ihr Knutschpollunder und LieblingsleserInnen!

Da bin ich mal wieder, eure Miri, eigentlich mittlerweile ja Pluppsiline, aber als Miri quasi zwischen den Welten.

Warum ich so lange nichts von mir habe hören lassen, fragt ihr euch sicher? Naja, also tatsächlich, so ähnlich wie bei euch wahrscheinlich, alle Pfoten voll zu tun!

Dann brauchen wir ja auch immer die Ohmi, um unsere Bocksgesangskompositionen hier auf unserer Webseite zu tippen und abzuschicken. Zwar hat Anna sehr, sehr große Ambitionen in Richtung Informatik oder sogar Elektrotechnik bzw. Elektrikerin, liebt Kabel und ihre Salatvariationen, aber sie haut noch zu babypatschig mit ihren Buddelpfoten auf die Tasten um mehr als Kryptografie zu erzeugen.

Deshalb also die Zweibeinerin, die im Moment von vielen anderen Seiten auf Trab gehalten wird, für uns also nur im Schritttempo oder ganz erlahmt zur Verfügung steht - erst ab diesem Wochenende wird es wieder ein bisschen anders sein :D

Zudem ist ein Teil ihres Kopfes immer noch mit Hoppels ägyptischer Seele zwischen Pyramidenquadraten versteckt. Unsere Tafel *Das Quadratsystem der ungeraden Zahlen" ist entsprechend fast fertig, nur die ägyptischen Kaninchen drumherum fehlen noch...

Derweil modeln wir wie wild und werden ständig abgeknipst! Und da wir wunderbar typendivers und wunderschön sind (fragt Benji der bekanntlich für Plupps entflammte...), hat unsere Ohmi jetzt eine megariesige Sammlung von uns in Gartenschlamm & Wald & Wiese. So RIESENGROß - wie Annas Ohren! So ähnlich wie Dagobert Duck in seinen Geldscheinen, können wir jetzt in Diaprojektionen unserer Fotos baden.... naja, und ich, die Miri, sollte also die schönsten auswählen.

Obwohl ich natürlich mit meinen ehemals illysischen Beinchen in der Weihnachtszeit ständig Bereitschaftsdienst habe - falls irgendwo ein Kaninchenengel gebraucht wird mit viel Erfahrung und sportlicher Begabung, um mit den Hirschen mitzuhalten - und beim Höhlenschmücken im Illysischen und Irdischen natürlich. 

Zum Höhlenschmuck wollten wir euch noch sagen, als WIldkaninchen, dass wir immer wieder hübsche Environments auf Holzfiguren (ok) oder sogar Glaskugeln (umps) an Weihnachtsbäumchen in der freien Natur entdecken. Also wenn ihr unsere Bäume schmückt, nehmt lieber ein paar tolle Leckereien für uns, Weidenzweige, Himbeerblätter, Nüsse, Äpfel, Bananenchips, Erbsenflocken ... nciht so gefährliches Zeugs, das nach eine Windstoß auf unseren WEgen verteilt ist und unsere Pfoten oder Lippen verletzt. Ochs und Eselchen bekamen ja auch Heu und Hafer und Stroh, nicht Erbsensuppe und Bienenwachs.

Aber ihr seht: Ich bin schon von einer Art hektischen Unruhe befallen im Moment, da in vielen Welten gefordert, noch schlimmer als die Ohmi, die sich ja nur im Irdischen herumschlägt.

Als die Plupps in mir also überlegte, ob ich einen Miri-Medizinalischen Bericht verfassen soll, schüttelte die Miri den Kopf - warten wir lieber bis zu Vergleichsbildern im Januar oder Februar - schlug sie der Plupps vor, die seufzend zustimmte - seufzend, weil es weiterhin keine oder kaum noch Erbsenflocken geben wird, bevor die Vergleichsbilder uns diverse Idealzustände bescheinigen. Da wir viele Dinge sehr gerne essen, z.B. Paprika, Brokkoli, Birnen, Äpfel und Bananen, Salate jeder Art 8auch Kabelsalat, aber keinen Fisch), natürlich Kohlrabiblätter und sogar Knollen ab und an, Chak Poi und Gewürzkräuter. Kohlgemüse und Granatäpfel, Gras und Winterdüngung, Äste, Zweige, Tannen und Bambus, was unsere Umgebung ebenso bietet, ist es leider nicht ausgeschlossen, dass nicht ideale Rundformen unserer Häsinnengestalt nicht mit dem sehr dicken und gemütlichen Terrassennachtwinterfell verschwinden. Der mirimezinalische Bericht wird also vielleicht gespickt sein mit grausamen Wahrheiten über den tatsächlichen Kalorienbedarf von jugendlichen Häsinnen... deshalb fände Plupps einen mehr allgemein gehaltenen mirimedizinalischen Bericht über unsere Röbis und Laboris charmanter, als einen hartherzigen Vergleich.... Aber da die Miri ja zuständig ist für das Mirimedizinalische, habe ich als Miri mich durchgesetzt.

Also ich soll jetzt aus den Zigtausend Fotos die schönsten aussuchen, wie gesagt, und Motivlücken entdecken, und dann Weihnachtsgeschichten und andere Geschichten aus dem Hasileben - in Latein natürlich - zu den Bildern sortieren... Flori Livia hat vorgeschlagen, dass sie ein kleines römisches Kaninchen spielt, das in den Insulae aufwächst und Rom kennenlernt, auch die schrecklichen Leporidien, dann mit Glück auf's Land zieht als Villenkaninchen und seine Zweibeiner*innen überreden kann, eine Befreiungsaktion zu unterstützen. Also so ähnlich wie Watership Down, das umgekehrt an eine Romgründungssage anknüpft mit dem Raub der sabinischen Häsinnen.... Wir machen jetzt etwas Modernes und tun so, als wäre es in Rom. 

Nur mir, der illysischen, also überzeitlichen Miri, ist jetzt die schwierige Aufgabe anvertraut, Bilder auszuwählen, die zu ihrer Story passen....

Während Anna Hoppel auf Krokodlen tanzt, Pyramiden shootet und von der Sphingx bzw. dem Sphingx nach Griechenland hinüberschaut, um Bilder für den mythisch-vorrömischen Teil unserer großen lateinischen Hasenstory zu entwickeln, grüble ich jetzt wie einst als Melancholie in unserem großen Fantasy-Roman "Die gestohlene Sehne", ob ich nicht in dieser Paris-Rolle furchtbare Ereignisse auslöse, wenn ich zu einseitg zwischen Weisheit, Einfluss und Schönheit entscheide... es ist ungefähr so, wie bei einer Kaninchenhöhle mit zuvielen Eingängen.....

Grüblerisch...

LOVE

die Miri

 

 

mira 16.12.2021 0 379
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