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Unsere Blogginen wieder an Bord mit medizinalischen und wütenden/guten News, ...

Hi - wieder da - eure Bloggerin Miri Superhase!

* Gleich die Topnachricht: Die Horrotests, auf die wir euch in unseren Lichthoppsern aufmerksam gemacht haben, sind - rummsbummszackpeng - aus den Regalen des DM hier vor Ort verschwunden! * Mehr dazu im letzten Teil unseres Blogs hier * Danke schön, DM

Wir haben euch lange Zeit auf Neuigkeiten warten lassen - nahezu unbebloggt blieb unsere wunderbare GT-Baue, sodass google & co schon dachten, wir wollten überhaupt nichts mehr vom täglichen Kaninchenleben und seinen chaotischen Auf und Abs auch ohne Hindernisse aus Holz schreiben. Es war aber "nur" so, dass die Aufgabenbereiche unseres Hasjoms sich geändert haben und deshalb die nahezu tägliche Phase der Schreibzeit sich mehr und mehr verkürzte bis auf - Null! Oder nahezu Minus Null, denn das Hasjom musste zig andere Sachen schreiben, schreiben und schreiben, bis auch die Computer ihr den Dienst versagten. Naja, dann war es noch so, dass unsere Zahlenpyramide kläglich nach ihr rief und wimmerte, wie eine verlorene Robbe auf einer Sandbank - derweil die noch im Irdischen weilenden GT-Häschen Flora Livia Maus und Anna Iocans-Schelm futterten, matschköttelten, frischen Löwenzahn einforderten, herumhoppsten, spazierengingen.... wie halt einigermaßen glückliche Kaninchen so leben. Dazwischen gab es immer wieder Katastrophen  - Floris Robbenkörper z.B. weigerte sich, auch nur 100 Gramm von seinen Überschüssen abzugeben. Anna Schelmin dagegen wurde plötzlich richtig dünn - das Hasjom in der Krise!! Aber ... das Resultat ist ein super Produkttipp: wenn ihr matschköttelt, aber nicht nachweislich schrecklich krank seid und z.B. Appetit habt, könnt ihr versuchen, euer Futter mit einem Luxusprodukt vom DM Drogeriemarkt anzureichern. Ihr reibt das einfach über das Gemüse oder eure Papayawürfel öhm, wobei Anna Schelm meinte, es würde mehr würzig kräutermäßig schmecken, also vielleicht All-in-one-Pellets oder Hafer(flocken), irgendwie sowas und nicht eure Süßspeisen damit verderben: Also es heißt "Bei Reizdarm", ist ein Doppelherz aktiv Produkt mit "Zeolith, Aloe Vera, Eibisch und Kamille" mit "hitzeinaktivierten Bakterien". Geschmacklich super, die beiden meinten, es wäre mehr so ein Hauch Pepper and Salt zum Olivenöl an Pellets und sie hätten überhaupt kein medizinalisches Abstoßungsgefühl bei dem Geruch oder dem Geschmack. Es besteht aus großen Presstabletten ohne Gelatinehülle, Beschichtung oder ähnlichen Mist, sodass man sie problemlos zerreiben kann. Das Pulver von den Tabletten stabilisiert sehr gut - wenn ihr eure Futterschüsseln komplett leer esst, solltet ihr je nach eurer Größe (wir wiegen 3,5 bis 4,5 Kilo) mit einem Fünftel so einer Tablette anfangen. Dann den Stabilitätsgrad der Köttel abwarten und gelegentlich wiederholen oder in geringer Dosierung - mehr wegen der Geschmacksqualität - dauerhaft über das Futter reiben lassen. Anna und Flori sind auf jeden Fall topp zufrieden damit, warnen aber, dass zuviel davon die Köttel unangenehm verfestigen und verkleinern kann. Ihr braucht also eine sorgfältige Versorgerin, die den Dichtegrad eurer Produkte täglich kontrolliert - ist aber ja ohnehin erforderlich, auch ohne verfeinerte Rezepturen. 

Tipp 2 - und der ist sehr spannend - gegen Schnupfnasen. Wir haben eine - natürlich eigentlich verbotene - Umwidmung versucht. Weil Anna Schelmin ja doch fast ein Jahr lang nieste und nieste und überhaupt nicht mehr aufhören wollte, immer wieder niesen zu müssen. Sodass wir alle schon dachten, es wäre komplett aus mit dem Hasjom, nur noch eine langweilige Zweibeinerin am irdischen GT-Standort, voller Kummer und Gram. Anna wurde nämlich tatsächlich sogar mit Hilfe einer wohlgesinnten, freundlichen TA hier im Ort ausführlich untersucht und behandelt - mit allen Einsatzformen, die man bei irgendwie infektiös bakteriell sein könnenden Symptomen so versucht - sogar Xylexis haben wir versucht, AB, Rhababer-Tinktur etc. half alles nicht wirklich.  Zugleich ist unsere Aktivschelmin noch sehr fit - wir mussten also nicht gleich das Schlimmste annehmen, dass das Niesen nur Ausdruck von fiesen Tumoren oder ähnlich kaum Heilbarem ist etc. Deshalb hat unser Hasjom begonnen, nach Virenmedikamenten zu suchen. Angeblich gibt es ja keine. Den Virologen fehlt quasi noch immer das Anitbiotikum der Antibakteriker:innen. Aber.... es gibt es doch richtig tolle Mittelchen. Wenn auch für Menschen. aber was schert uns das - wir haben keine Abgrenzungsbedürfnisse. Was dann schließlich auf der Schelmennase landete war entsprechend auch..... ja genau - eine antivirale Herpescreme. Geschmack und Geruch - eklig! Wirkung: Gut! Für humane Herpesbläschen getestet - jetzt auch für Kaninchen mit Schnupfen - wir wissen nicht, ob Anna einen richtigen Papillomavirenschnupfen hat - dafür war ihr Geniese im Vergleich mit einem echten Papilloma-Kaninchenschnupfen-Schnupfkaninchen Geniese  wohl zu schnodderfrei. Aber  - es verschwand! jetzt jüngst kam es nochmal zurück, Ursache wahrscheinlich ein ausgiebiger Höhlenbesuch - aber es ist jetzt nach einer einmaligen Behandlung wieder mehr oder weniger ganz weg. Das Produkt ist nicht optimal, weil es auf die Nase muss, aber auch gegessen wird, und als Creme einfach scheußlich schmeckt. Es kann eventuell auch Matschköttel auslösen.  Aber es enthält "Aciclovir" - und der Wirkstoff ist zwar nur zugelassen als Medi für Menschen und ihre dösigen Lippenpusteln, wirkt aber tatsächlich auch gegen andere Viren - wie z.B. eben gegen Annas Nasenviren, wahrscheinlich leichte Papillomas (HPV statt HSV - beides keine Fußballclubs! sondern Humanes Papilloma Virus und Herpes Simplex Virus.)

Nachdem Annas Niesen damit doch ganz deutlich fast vollständig verschwand, war unsere Pluppsi natürlich schrecklich traurig, dass das Hasjom die Creme nicht schon für sie entdeckt hat, als Pluppsine noch irdisch war. Denn dann könnte sie vielleicht noch immer Ananas-Pellets essen oder zumindest Papaya-Würfel (Anananswürfel gibt es nämlich zur Zeit nicht mehr, eventuell haben (auch) andere Kaninchen dadurch Karies bekommen oder sie hatten HSV, haben versucht, das Virus mit Ananaswürfeln zu bekämpfen und dadurch leider die zahnschädigende Wirkung des Virus verstärkt. Also Ananaspellets helfen super beim Verdauen, aber sie verdauen tendenziell auch eure Zähne.). Also Pluppsi hatte zwar keinen Papillomavirus in der Nase, aber wahrscheinlich schon einen Herpes-Virus irgendwo, zudem hatte sie auch noch eine Impfreaktion auf eine Myxo-Impfung mit einem vermutlich ost-europäischem Impfstoff (die wurde natürlich eingecremt, aber nur mit einer Linderungssalbe)  Es gibt also zig Viren, die uns Hasis gefährlich werden können, und wir sind ja nicht nur viel schöner, kuschliger und erstaunlicher als die groben Humanoiden, sondern auch noch viel empfindlicher. Pluppsine war  schon ein Überlebenswunderkind mit ihrem Miniaturherzchen, dem gemeinen Lymphom in der Lunge, dem DCIS-Symptom in der Gebärmutter und dann auch noch dem Dauerfieber und der chronischen Lungenentzündung - hätte das Hasjom gewusst, dass die Virencreme nicht nur ein Linderungsmittel ist, sondern einen echten antiviralen Wirkstoff enthält, der für uns Leichtgewichte vielleicht genug Wirksamkeit entfaltet - hätte sie das Pluppsinchen natürlich auch schon systematisch damit behandelt. Wir müssen jetzt gleich noch einmal hier bei uns nachlesen, wie genau Pluppsine bei ihren Impfsymptomen behandelt wurde. Wir erinnern uns nur, dass TA 1 die Pusteln als Myxopusteln identifiziert hat und Pluppsi sofort einschläfern wollte. Die aufgeschwollene Gebärmutter von Pluppsi wurde als Übergewichtsphänomen abgetan. TA 2 hatte Pluppsi den Impfstoff verabreicht und behauptete deshalb, sie hätte einen heftigen Insektenstich, sonst nichts.  Die Gebärmutter wurde auch als zu groß palpiert und eine Operation eher empfohlen. Kastrationsoperiert wurde Pluppsine dann ja auch, etwas später, leider ließ sich das Lymphom dadurch nicht mehr aufhalten. However, da die TA, die die Myxo-Impfreaktionspusteln von Plupps richtig identifizierte, sie nicht behandeln, sondern einschläfern wollte, was zum wütenden Verlassen der Praxis führte,und der ImpfTA die Pusteln nicht als Pockenpusteln identifizierte, bekamen wir auch von niemandem einen angemessenen Tipp, wie die Pusteln zu behandeln sein, und haben sie dann nur mit Schmerzgel behandelt, über anderes nachgedacht, aber wegen der möglichen Nebenwirkungen der Creme und da nicht sicher war, dass eine Herpescreme überhaupt auch gegen Pocken wirkt, diese nicht verwendet, soweit wir uns jetzt daran erinnern können. Wir müssen es erst selber bei GT nachlesen. Die Myxopusteln sind leider ohnehin so groß, dass sie von einer Creme nicht sofort verschwinden und da wir sicher waren, dass es sich um ene Impfreaktion handelt, die ohnehin abklingt, nachdem wir im Impfpass keinen typischen Marktenstempel finden konnten, haben wir keine weiteren Experimente unternommen mit dem armen ohnehin sehr gebeutelten Pluppsi. 

Es ist tatsächlich offiziell so, dass der Wirkstoff Aciclovir gegen Viren allgemein hilft. Nur darf er aus irgendwelchen unterschiedlichen Gründen eben nur für die Lippenblächen der Menschen verkauft werden. Vielleicht ist aber auch einfach noch niemand darauf gekommen, daraus ein tiermedizinisches Medikament gegen den Papillomavirenschnupfen der Kaninchen zu zaubern. Oder sogar gegen Myxomatose - auch eine virale Krankheit! Gegen Windpocken wird der Impfstoff zB. eingesetzt. Er hätte Pluppsi also beim Entpusteln geholfen. Und ein kaninchenmedizinisches Medi daraus zu machen, wäre eine wirklich interessante Option.Dann müssten die Schelminnen nicht die scheußliche Creme von ihrer Nase lecken, sondern könnten eine Creme,Tropfen oder ein Spray bekommen, das so lecker schmeckt wie Metacam z.B. 

Ich habe jetzt gerade nochmal für euch Kaninchen hier unter dem Wirkstoff nachgeschaut, wofür die Humanen das Aciclovir so nehmen: 

Aciclovir wird zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionen mit Herpes-simplex-Viren (HSV) und Varizella-Zoster-Viren (VZV) eingesetzt. Dazu zählen unter anderem:

  • Lippenherpes (Herpes labialis)
  • Genitalherpes (Herpes genitalis)
  • Herpes-simplex-Enzephalitis
  • Herpes-Keratitis
  • Gürtelrose (Herpes zoster)
  • Zoster ophthalmicus
  • Windpocken (Varizellen)         

Wie ihr seht, sind auch Pockenviren aufgelistet! Wenn ihr ein Myxokaninchen entdeckt, könnt ihr also durchaus versuchen, es zu retten, mit irgendeinem Produkt, das Aciclovir enthält. Der Wirkstoff bindet an die DNA der kranken Zellen und verhindert deren Vermehrung, ist also schon wesentlich aktiver und besser als eine reine Linderung.  Und testet es bei euren Kaninchenschnupfen-Hasis!

Schwupps - schon zwei große Themen abgebloggt. Jetzt noch ein sehr widerständiges, aber um so wichtigeres Thema: Dort in Deutschland, wo auch die GT Kaninchen wohnen, gibt es leider ein furchtbares "Anti-Elysium" für Kaninchen. Eine Fabrik, in der Wesen wie du und ich sechs Wochen lang mit fremdem Blut vergiftet werden, damit ihr eigenes Blut Antikörper dagegen bildet. Nach den sechs Wochen im dauerhaften Krankheitszustand werden die noch ganz jungen Kaninchen, die meistens gerade erst der Mutter entrissen wurden und ein paar Wochen in einem Aufzuchtkäfig gesessen und sich gewundert haben, warum sie nicht endlich ins Leben gelassen werden, betäubt und komplett entblutet, also umgebracht. Die Fabrik ermordet pro Monat ungefähr viertausend Hasis, die alle eine ebenso gute Chance auf ein glückliches Leben in Wohn- und Kinderzimmern, schlimmstenfalls in einem Stall hätten. Die unzähligen Kaninchen, die in der Fabrik seit 2005 bereits getötet wurden, hatten keine einzige Lebensminute, in der sie sich im Stroh wälzen, wild herumhüpfen, ein Loch in eine Wiese graben oder mit einem Salatblatt kämpfen durften. Es ist durch Umfragen und die wirtschaftlichen Erfolge von tierfreundlicheren Massentierhaltungsprodukten offensichtlich, dass solche Formen des kompletten Lebensdiebstahls nicht mehr im Sinne der Verbraucherinnen und Verbraucher sind. Deshalb behaupten die Betreiber auch weiterhin tapfer, die Kaninchenseren würden zur Herstellung eines wichtigen transfusionsmedizinischen Notfallmedikaments dienen. Oder für die Krebsforschung. Und natürlich kann man Antikörperseren dort auch einsetzen. Nur gibt es zu Kanincheblut dort auch massig Alternativen, bei denen die Tiere ja nicht einmal sterben - nur Kaninchen werden für die Blutentnahme geschlachtet. Das wäre nicht notwendig - man könnte sie auch auf Freilauf-Farmen oder in anderen komfortablen Unterbringungen halten und sie gelegentlich für Blutentnahmen einfangen, dann ein paar Kanülchen abzapfen und sie ein halbes Jahr mindestens schonen. Was dagegen spricht, ist einzig und alleine, dass es den Vorständen der kommerziellen Firmen, die an den besonderen Eiweißprodukten interessiert sind, nicht effizient genug wäre. Mit ein paar Kanülen pro Kaninchen und einem halben Jahr Schonzeit könnte man keine Massenprodukte erzeugen. Um Antikörper- und mit den Antikörpern isoliertes Eiweißpulver für "medizinische" und sonstige Zwecke massenhaft kommerziell zu verkaufen, benötigt man schon mindestens das Blut von 4000 Kaninchen pro Monat. Für hochspezialisierte Krebsprodukte definitiv nicht, ebensowenig für eines von mehreren transfusionsmedizinischen Produkten. Insofern ist schon seit Jahren offensichtlich, dass es sich nicht um wirkliche Forschung handelt, sondern der diagnostische Charakter im Fall der Antikörperproduktion mit Kaninchen etwas ganz anderes meint: Die diagnostische Strategie (was diagnostiziert werden kann und wie) ist bereits bekannt, sie soll durch die Antikörper-Produkte aber so einfach werden, dass man sie an xyz-beliebige Personen - kurzum- an massenhaft Konsument:innen - weitergeben kann. Genau das geschieht seit einem Erstprodukt für Urinanalysen jetzt in zigfacher Form bei jeder x-beliebigen Erscheinung, die einer von Eiweißen oder Enzymen abhängigen Beobachtung unterzogen werden können. Natürlich können die Konsumenten eigentlich überhaupt nicht diagnostizieren. Im Positivfall müssten sie also ohnehin nochmal zum Arzt...wie auch immer, es suggeriert den Verbraucher/innen Souveränität und wird entsprechend auf den Markt geschüttet. Wir fanden gleich vier Produkte (nach einem unscheinbar verpackten Streptokokken-Test), leider sogar im Regal unserer Lieblingsdrogerie DM - wo wir immer unseren getrockneten Löwenzahn kaufen und unsere Einstreu aus naturbelassenen Holzspänen. Jetzt das Mordprodukt.

Wir haben euch diese Tests eingestellt und möchten euch warnen, so unsinniges Zeug auf keinen Fall zu kaufen. Daran klebt nicht nur das Blut von Kaninchen, die ihr ganzes Leben lang nur gelitten haben  und noch dazu von Kaninchenmüttern geboren wurden, die ebenso ihr Leben lang missbraucht wurden, um Jungtiere für diese Tötungsindustrie heranzuziehen. Zudem sind Tierversuche für kommerzielle Zwecke definitiv verboten. Und diese Tests sind kein Produkt, das diagnostischen Sinn macht. Sie verkaufen ein Autonomie- und Sicherheitsgefühl - die eigentliche Diagnose gibt es frühestens bei einer ärztlichen Untersuchung. Die Siemensfirmen, die diese Produkte insbesondere in Marburg (siehe Adresse der Labore auf den Verpackungen) (und das Kaninchenblut in Kissing) "herstellen", betreiben keine medizinische Forschung, sondern verarbeiten die Kaninchenseren zu solchen rein kommerziellen Consumer-Tests und zu Zubehörprodukten für Testmaschinen in pharmazeutischen Laboren weiter. Wenn es nicht darum ginge, reine Massenprodukte zu erzeugen und weltweit massenhaft zu verkaufen, könnten Kaninchen schonend die ebenfalls mögliche, biotechnischer Erzeugung der  Antikörper unterstützten, mit kleinen Mengen zur Evaluation von technischen erzeugten AKs. Das wäre vertretbar - und genau das steht letztlich im Tierschutzgesetz - kommerzielle Tierversuche sind hingegen gesetzlich ausdrücklich verboten. Es darf gerade keine massenhaften Schlachtungen geben, ohne tatsächlich Not! Davon kann bei den von uns fotografierten Billigtests keine Rede sein. Die Angebote im Preisbereich zwischen 5 und ca 15 Euro legen vielmehr potenziellen Käufer:innen nah, solche Tests einfach aus Spaß zu kaufen und nach Laune durchzuführen - was im Zweifelsfall nur zu unsinnigen Ängsten führt und den Ärzten und Ärztinnen nicht wirklich erspart, sich mit den medizinischen Diagnosen der einschlägigen Symptome zu befassen.

Wer gerne nachlesen möchte, was genau mit den Kaninchen in der Kissinger Tötungsfabrik geschieht, kann hier bei unserem Hasjom nachlesen, im Zusammenhang mit den SOKO Tierschutz Aktionen dort: http://www.dr-ulrike-ritter.de/projekte.html Und bitte beherzigt unsere Warnung: Kauft diese unsinnigen Tests nicht, sprecht ruhig auch eure Leute bei DM darauf an und demonstriert mit bei den SOKO oder den Anwohner/innen -Aktionen. Wir wissen ja, nachdem das Thema auch im Bundestag z.B. von Vertreterinnen der Linken angesprochen wurde, dass die Tierschutzregeln der EU aktuell von Sonderrechtsregelungen der "wissenschaftlichen Forschung" unterwandert wird, die für sich eine spezifische ethische Rechtfertigung in Anspruch nehmen möchten, was nichts anderes bedeutet, als dass sie ihre Gesetze selbst schreiben wollen, weil sie gegen herrschendes Recht offensichtlich verstoßen. Dafür liefern diese entsetzlich überflüssigen Tests einen belastbaren Beweis. Es muss verboten bleiben, gerade für die Forschung, die am ungehemmtesten gegen Tierschutzregeln verstößt, um sich über die Pharmaindustrie maßlos zu bereichern, dass Tierversuche Produktionscharakter haben. 

"Versuche" können in Einzelfällen Ausnahmen von Tierschutzstandards rechtfertigen, wenn sie untersuchenden Charakter haben, unmittelbar auch Möglichkeiten der künstlichen Simulation des Tests entwickeln und insofern Einmaligkeit anstreben. Als "Versuch" darf nicht gelten, dass Produkte nach bekannten Verfahren massenhaft hergestellt werden, eben noch Industrieprodukte oder deren Zubehör herstellen. Dann handelt es sich um die wirtschaftliche Nutzung von Tieren, die diesen keine langfristigen Belastungen oder gar unkalkulierbare Schmerzen zumuten darf. 

Dass diese Kommerzversuche und Sechswochenschlachtung in Europa noch existiert ist schrecklich, nicht wahr? Wir schämen uns ja nahezu für unser gutes Leben. Mir, eurer Miri, wurde ja auch ein ganz großer Teil meines Lebens geraubt, aber so furchtbar wie den Kaninchen in den Fabriken ging es mir nie. Und euch ja auch nicht, wenn ihr sogar GT lesen könnt. Gebt euren Menschlein einen großen Kuss auf die Wange und helft uns, diese Tötungsfabriken in Kissing und Marburg schnellstmöglich komplett zu schließen!

LOVE 

- lasst die Kisssinger Kaninchen nicht weiter sterben und nehmt es unserer Lieblingsdrogerie nicht übel, dass sie wahrscheinlich über die Herkunft und Rolle der Antiköprer für die Tests belogen - mit den Billigtests Mist gebaut hat - gebt ihnen einfach den Tipp, sie aus dem Sortiment zu nehmen - in Mering sind die von uns fotografierten Test schon wieder aus dem Regal verschwunden. 

EURE MIRI

GT-Bloggerin - 3,8-beiniges Sportkaninchen

p.s.: Fotos von den Tests auf unserer Wiese "Lichthoppser zum Miriblog"

Foto zum Blog in Gedenken an die Millionen von Kaninchen, die für unsinnige Kommerzprodukte gequält und getötet wurden.

 

Mira 2 days ago 0 61
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